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Die Generalprobe des Halleschen FC sieben Tage vor dem Punktspielstart gegen den SC Paderborn ist misslungen – zumindest was das Ergebnis betrifft. Beim 1:5 im letzten Test gegen den Zweitligisten 1.FC Union Berlin zeigte der HFC aber über weite Strecken eine vielversprechende Leistung.

Mit Matthias Fetsch stand lediglich ein Neuzugang in der Startformation des HFC, die mit fünf Offensivakteuren angriffslustig aufgestellt war. Entsprechend forsch begannen die Rot-Weißen, setzten den höherklassigen Gegner unter Druck und suchte nach Ballgewinn sofort auf vertikales Spiel und Torabschlüsse. Martin Röser setzte mit fulminantem Distanzschuss das erste Achtungszeichen, mehrere gute Angriffe nach schönen Spielverlagerungen waren Markenzeichen des HFC in einer sehr munteren ersten Halbzeit. Die verdiente 1:0-Führung markierte Marvin Ajani nach 34 Minuten, als erst Benjamin Pintol den Ball sicherte, Martin Röser seinen Gegenspieler im Strafraum per Übersteiger narrte und flach auf den Elfmeterpunkt zurückpasste. Kaum zwei Minuten später schickte Pintol erneut Marvin Ajani auf die Reise, der Torschütze lief allein aufs Union-Tor zu und scheiterte am Schlussmann. Statt einer verdienten 2:0-Führung zur Pause glich Union aus. Erst scheiterte Pedersen nach klasse Solo am Pfosten, die Szene endete mit einem Freistoß für die Eisernen. Felix Kroos traf aus 17 Metern den Innenpfosten, von dort landete der Ball zum 1:1 im HFC-Tor (44.). Vor allem Marvin Ajani war in den ersten 45 Minuten immer wieder in aussichtsreicher Position zu sehen, auch Petar Sliskovic verdiente sich beim Behaupten von Bällen gute Noten und hatte eine Chance per Flachschuss. Eine Führung des HFC bei Halbzeit wäre absolut verdient gewesen.

Nach dem Wechsel vereitelte Union-Torwart Busk mit starkem Reflex gegen einen Schuss von Martin Röser das mögliche 2:1. Danach jedoch nutzte der 1. FC Union die Fehler der Rot-Weißen gnadenlos aus. Erst erlief Gogia einen Steilpass und bediente Torschütze Hosiner zum 1:2 (54.), dann haderte der HFC mit einem Freistoßpfiff und kassierte während der Diskussionen mit dem Schiedsrichter durch schnell ausgeführten Standard das 1:3 von Skrzybski (63.). Das nächste Geschenk gab es durch einen zu kurzen Rückpass von Nick Fennell auf Torwart Oliver Schnitzler, den Redondo zum 1:4 nutzte (70.). Den 1:5-Endstand markierte Krailach volley ins leere Tor nach Kopfballabwehr ins Zentrum (79.). In dieser Phase stand bereits eine gänzlich andere HFC-Mannschaft auf dem Platz nach insgesamt acht Auswechslungen.


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Über weite Strecken zeigte der HFC eine richtig gute Leistung, das Resultat spiegelt nicht das Kräfteverhältnis zwischen Halleschem FC und 1. FC Union Berlin wieder.

Aufstellung:

HFC:

Schnitzer – Schilk (Manu), Kleineheismann, Starostzik (Tobias Müller), Baumgärtel (Barnofsky), Ajani (Neumann), Fennell, Röser (Pannier), Pintol (El-Helwe), Fetsch (Ludwig), Sliskovic (Bohl)


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Union:

Busk – Trimmel (73. Krailach), Leistner, Torrejon, Pedersen (80. Lämmel), Prömel, Kroos, Gogia, Redondo, Skrzybski (73. Taz),  Hosiner (80. Kahraman)

Statistik:

Tore: 1:o Marvin Ajani (34min), 1:1 Toni Kroos (44min), 1:2 Hosiner (54min), 1:3 Skrzybski (63min), 1:4 Redondo (70min), 1:5 Krailach (79min)

Zuschauer: 3394

Schiedsrichter: Thomas Stein – Max Burda, Pascal Wien

Quelle:

http://www.hallescherfc.de/die-teams/1-maenner/artikel/datum/2017/07/16/unter-wert-geschlagen/

 

Bilder:

 


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