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Am letzten Spieltag der Saison 2016/17 hat der Hallesche FC Geschenke an den bereits feststehenden Aufsteiger Holstein Kiel verteilt. Das erste geplant vor Anpfiff, die anderen ärgerlicherweise bei der 0:3-Niederlage zum Abschluss.
Drei A-Junioren saßen beim HFC auf der Ersatzbank, elf gesunde Feldspieler des Profikaders standen am 38. Spieltag noch zur Verfügung. Ins Tor beorderte Trainer Rico Schmitt im Hinblick auf die Zukunft Oliver Schnitzler, Marvin Ajani verteidigte erstmals rechts und Nick Fennell trug in der Innenverteidigung die Kapitänsbinde. In dieser Funktion überreichte er seinem Kieler Amtskollegen zu Beginn einen Präsentkorb aus dem Hause Halloren – mit dem Besten aus Halle und guten Wünschen an den Zweitligaaufsteiger. Der startete furios, Oli Schnitzler musste bereits nach zwei Minuten eine Eins-zu-Eins-Situation entschärfen. In der Folgezeit trug der HFC mit engagierter Einstellung zu einem munteren Spiel bei, beide Teams ließen die Saison keineswegs austrudeln. Der offensive Verteidiger Marvin Ajani flankte nach fünf Minuten gefährlich, wenig später tauchte auch Hilal El-Helwe rechts in Strafraumnähe auf (10.) und schließlich sorgte eine schöne Spielverlagerung von Dorian Diring auf Ajani für Alarm in der Kieler Hintermannschaft (14.). Beide Mannschaften agierten mit offenem Visier und hielten das Tempo hoch, Kiel profitierte davon und zeigte sich effektiv. Oliver Schnitzler parierte nach 27 Minuten gegen Ducksch, den Abpraller versenkte Lewerenz zum 1:0 im leeren Tor (27.). Den Ausgleich hatte Martin Röser auf dem Fuß, er traf per Freistoß aber nur die Oberkante der Latte (38.). Fast im Gegenzug hatte Ducksch das 2:0 auf dem Fuß, scheiterte per Lupfer (39.), ehe er drei Minuten später eine Eingabe von rechts zum 2:0 über die Linie drückte (42.). Dieses 2:0 fiel nach Konter der Gastgeber viel zu einfach, der HFC war beim Treffer in Überzahl im eigenen Strafraum.
Nach der Pause hatte der emsige Tobias Müller den Anschlusstreffer auf dem Fuß, schoss im Nachschuss nach Baumgärtel-Freistoß aus vier Metern den Kieler Torhüter an (49.). Das nächste Gastgeschenk folgte nach 52 Minuten, als Oliver Schnitzler einen Holstein-Eckball auf den Kopf eines Mitspielers faustete und der Ball im eigenen Tor lag – 0:3. Die Partie war entschieden. Zwar bemühte sich der HFC um den Anschlusstreffer und verzeichnete letztlich ein Übergewicht von 4:2 Ecken. Doch die letzte nennenswerte Möglichkeit hatte erneut Tobias Müller nach Eingabe von Andre Wallenborn, der Torwart war am kurzen Pfosten zur Stelle. Das letzte Saisonspiel war deshalb ein Spiegelbild der Rückrunde, weil der HFC hinten fehlerhaft agierte und vorn die Chancen nicht nutzte. So blieb die Einwechslung von A-Junior Justin Neumann zu seinem Drittliga-Debüt die erfreulichste Nachricht an diesem 38. Spieltag.

Aufstellung:

Kiel:


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Zentner – Schmidt, Herrmann, Czichos, Kohlmann, Bieler, Dürholtz, Ducksch, Peitz, Schindler, Lewerenz

HFC:

Schnitzler – Ajani, Fennell, Barnofsky (60. Wallenborn), Baumgärtel, El-Helwe, Lindenhahn, Diring, Müller, Röser (80. Neumann), Pintol

Gelb: Lindenhahn
Zuschauer: 9243
Text: www.hallescherfc.de


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Bilder:


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