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Debüt gelungen, der erste Auftritt in der Volksbank Arena vom FSV Frankfurt.
Die beiden Mannschaften sind in einem Testspiel schon mal aufeinander getroffen damals fand das Spiel in der Commerzbank Arena von Eintracht Frankfurt statt. Am 1. August 2008 kam es zum Testspiel beider Teams.Der HFC war damals Regionalligist. Der FSV Frankfurt gewann knapp mit 2:1 Beck war damals der Torschütze für die Rot-Weißen.

Aber nun zum heutigen Spiel.

Der Hallesche FC hat sich auswärts endlich mal wieder vollumfänglich für eine engagierte und geschlossene Leistung belohnt. Durch den 1:0-Sieg beim FSV Frankfurt bringt das Team von Trainer Rico Schmitt drei Zähler mit nach Hause.
Die Vorzeichen waren schwierig beim zweiten Auswärtsspiel in Folge, denn Gastgeber FSV hatte unter der Woche den Trainer gewechselt und war somit eine „Wundertüte“ für den HFC. Die Saalestädter mussten mit Max Barnofsky und Fabian Franke zwei Innenverteidiger ersetzen und nahmen insgesamt drei Änderungen in der Startelf vor. Dorian Diring und Selim Aydemir bekamen diesmal das Vertrauen von Beginn an. Das sollte maßgeblichen Einfluss auf das Geschehen haben.
Die Hausherren begannen hoch- und fast schon übermotiviert. Nach vier Minuten waren plötzlich zwei Bälle im Spiel, der FSV hatte an zwei verschiedenen Stellen eingeworfen und drauflos gespielt. Die Gäste ließen sich allerdings nicht anstecken, traten konzentriert und zweikampfstark auf und übernahmen nach etwa zehn Minuten mehr und mehr die Spielkontrolle. Der erste sehenswerte Spielzug datierte aus der sechsten Minute. Klaus Gjasula löste die Situation im Zentrum spielerisch, verlagerte auf rechts und Florian Brügmann flankte gefährlich vor das Tor. Das war der Beginn einer reifen Leistung in Halbzeit eins. Im Rückwärtsgang wirkte der HFC sehr aufmerksam, nach vorn ging mehrfach mit schnellem Umschaltspiel die Post ab oder man kombinierte mit Ballstaffetten bis ins letzte Drittel. In der 14. Minute fiel das 0:1, als ein weiter Einwurf am Elfmeterpunkt landete und Dorian Diring am schnellsten schaltete. Er wuchtete den Ball trocken in die Maschen. Anschließend verzog Fabian Baumgart knapp mit rechts, Martin Röser drang links in den Strafraum ein, Florian Brügmann zum wiederholten Mal auf der rechten Seite. Das 0:2 hatte kurz vor der Pause nochmals Fabian Baumgärtel auf dem Fuß, als er einen Freistoß aus 22 Metern knapp über den Balken schlenzte (32.). Die Führung der Gäste zur Pause war absolut verdient. Frankfurt kam kaum einmal zwingend vor das Tor von Fabian Bredlow, der lediglich vom eigenen Mitspieler per Kopf nach weitem Einwurf halbwegs geprüft wurde.
Nach dem Wechsel steigerte sich der FSV, agierte druckvoller und galliger. Zwar blieben Chancen weiterhin aus, aber die nun aufkommende Hektik ließ das Spiel auf des Messers Schneide stehen. Benjamin Pintol verpasste nach 55 Minuten an alter Wirkungsstätte das 0:2 nach Steckpass von Martin Röser, wurde zur Ecke geblockt. In unmittelbarer Folge brannte es bei zwei Eckbällen lichterloh im Frankfurter Strafraum, doch die Bälle fanden keinen Abnehmer in Rot-Weiß. So blieb es spannend bis zum Schluss, weil der FSV bei Standards von Salem und Morabit gefährlich wurde und der HFC seine Konter wie in der 75. Minute nicht gut zu Ende spielte. Als Fabian Bredlow einen Flachschuss in der 79. Minute mühelos unter sich begrub, war das Schlimmste überstanden. Marvin Ajani hätte den Sack endgültig zumachen können, als er nach mutigem Solo erst am knapp am Schlussmann scheiterte. Clever, diszipliniert und robust verteidigte Halle den wertvollen Vorsprung und holte letztlich absolut verdient diesen Auswärtssieg. Auch das Eckenverhältnis von 8:1 für den HFC dokumentiert, dass die Gäste insgesamt deutlich mehr vom Spiel hatten.


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Text: www.hallescherfc.de

Statistik:

FSV Frankfurt:
Pellowski – Ochs, Heitmeier, Ornatelli (46. Deville), Barry, Corbin, Schäfer, Stark, Morabit (75. Morabet), Salem, Kader (64. Russ)

Hallescher FC:
Bredlow – Brügmann, Schilk, Kleineheismann, Baumgärtel, Aydemir (85. Wallenborn), Gjasula, Fennell, Röser (61. Ajani), Diring (63. Pfeffer)


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Schiedsrichter: Bastian Börner

Zuschauer: 3071

Gelb: Diring


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