35. Spieltag Hallescher FC – 1. FC Magdeburg 1:1


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Der Hallesche FC hat sich im Heimspiel der 3. Liga gegen den 1.FC Magdeburg 1:1 getrennt. Nach zwei völlig verschiedenen Halbzeiten war diese Punkteteilung verdient, vor der Pause verpassten die Rot-Weißen eine höhere Führung.

Der HFC startete gegen den Aufstiegsaspiranten von der Elbe wie die Feuerwehr und drückte der Partie von Beginn an seinen Stempel auf. Aggressiv in der Balleroberung, bissig im Zweikampf, zielstrebig im Spiel nach vorn und ballsicher im Kombinationsspiel waren die Hausherren in der ersten Halbzeit klar tonangebend. Dorian Diring hatte bereits nach drei Minuten das 1:0 auf dem Fuß, als er nach Flanke von Toni Lindenhahn acht Meter vor dem Tor in Rücklage geriet und den Ball über den Balken setzte. Nur zwei Minuten später hatte Sascha Pfeffer das Tor auf dem linken Fuß, zuvor hatten Florian Brügmann und Martin Röser per Direktspiel die Vorarbeit geleistet. In der Anfangsviertelstunde spielte fast ausschließlich Halle – und belohnte sich schließlich mit dem Tor zum 1:0 durch Martin Röser unter Einbeziehung des Innenpfostens nach Vorarbeit von Sascha Pfeffer (15.). Der HFC ließ auch danach nicht locker. Max Barnofsky nahm den Ball nach Ecke mit rechts volley (23.), der Schuss von Benjamin Pintol wurde im letzten Moment zur Ecke gelenkt (29.). Indiz für die Dominanz der Gastgeber war der frühe taktische Wechsel beim FCM, der mit Tobias Schwede einen der besten Spieler der vergangenen Wochen austauschte. Weitere Chancen vor der Pause wie der Kopfball von Klaus Gjasula (32.), der geblockte Schuss von Sascha Pfeffer nach schönem Zusammenspiel mit Benjamin Pintol (33.) und die Möglichkeit von Marvin Ajana aus sechs Metern halbrechter Position blieben ungenutzt. Die knappe Pausenführung war hochverdient, weil der 1.FC Magdeburg in der ersten Halbzeit offensiv kaum Akzente setzte.

Das änderte sich nach Wiederanpfiff sehr schnell. Nach 45 Sekunden profitierte der FCM von einem Missverständnis im HFC-Mittelfeld. Zunächst landete der Ball an der Querlatte, doch Cwielong war am langen Pfosten zur Stelle und köpfte mit der ersten ernsthaften Magdeburger Chance zum 1:1 ein (46.). Dieses Tor stellte den bisherigen Verlauf auf den Kopf. Magdeburg bekam Oberwasser, Halle hatte Mühe zurück ins Spiel zu finden. Einfache Fehler luden die Gäste einige Male zu schnellen Kontern ein, die der Gast aber nicht nutzte. Nach einer Stunde war HFC-Keeper Oliver Schnitzler dann hellwach und parierte stark, wie auch gegen den völlig freistehenden Sowislo im Eins gegen Eins (85.). Auf der anderen Seite hatte Nick Fennell per Volleyschuss (70.) die beste Gelegenheit zum erneuten Führungstreffer. Letztlich stemmte sich der HFC auch nach dem verletzungsbedingten Ausfall von Kapitän Klaus Gjasula gegen die Magdeburger Wucht, brachte das Unentschieden kämpferisch über die Runden und hat wie versprochen alles rausgehauen der zahlreichen Ausfälle zum Trotz.


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Aufstellung:

HFC:

Schnitzler – Lindenhahn (60. Baumgärtel), Fennell, Barnofsky, Brügmann, Ajani, Gjasula (67. Kleineheismann), Diring, Pfeffer, Röser (82. El-Helwe), Pintol

FCM:


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Zingerle – Butzen, Handke, Hammann, Niemeyer, Laprevotte, Löhmannsröben, Cwielong (81. Chahed), Sowislo, Schwede (35. Schiller), Beck (75. Düker)

Gelb: Fennell, Lindenhahn, Barnofsky – Sowislo, Schiller

Zuschauer: 8021

Schiedsrichter: Florian Heft (Neuenkirchen)

Quelle: www.hallescherfc.de

Bilder:


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