15. Spieltag Hallescher FC – FSV Mainz 05 II 2:0 (0:0)


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Sie wollten diesen Heimsieg unbedingt, die Kicker des Halleschen FC. Gegen die spielstarken Talente aus Mainz waren eher Willensqualitäten gefragt als fußballerische Feinkost. Den Charaktertest hat das HFC-Team bestanden.

Beispiele dafür, dass sich die Mannschaft im wahrsten Sinne des Wortes in diese schwierige Partie gegen freche Mainzer hinein gebissen hat, lieferten die 93 Minuten zur Genüge. Benjamin Pintol jagte schon vor der Pause einem scheinbar aussichtslosen Ball Richtung Torauslinie hinterher, stellte sich im Zweikampf geschickt an und erarbeitete sich so eine von mehreren Chancen für die Hausherren. Gefragt war an diesem Tag nämlich nicht sehenswertes Positionsspiel und schöne Ballstaffetten, sondern kollektives Ärmel hoch krempeln.


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Spätestens mit der Umstellung zur Pause bekam der HFC jenen Zugriff auf den Gegner, der schließlich Schlüssel zum Erfolg war. Auch gegen zehn Mainzer galt es, stets aufmerksam zu sein. Die HFC-Kicker warfen sich in gegnerische Schüsse, „kloppten“ den Ball in Bedrängnis auch mal auf die Tribüne anstatt spielerische Lösungen zu suchen und den wertvollen Vorsprung in Gefahr zu bringen. „Opfer“ des Eifers war schließlich Marvin Ajani, der übermotiviert in den Zweikampf marschierte und Rot sah. Er fehlt nun im Derby beim 1. FC Magdeburg, hat dieses bittere Erlebnis aber nicht exklusiv´. Dem beim FCM fehlt ausgerechnet Top-Torjäger Christian Beck, der sich am Sonnabend ebenfalls einen Platzverweis einhandelte. Sowas passiert, wenn man auf Biegen und Brechen den Sieg will.

Text: Hallescher FC

Tore: 1:0 Pintol , 2:0 Brügmann


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