KS Błękitni Stargard Szczeciński vs. KS Raków Czestochowa 1 – 2


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Bei strömendem Regen ging es am Sonntagmorgen los in Richtung Polen. Nach einiger Verwirrung im Bezug auf die Fahrtroute glitt die Reisegruppe Freidrehen schließlich unbeschadet und, zumindest partiell, vom Pfeffi erheitert, nahe Szczecin über die Grenze und kam etwa in der 15. Minute des Spiels am Miejski Stadion von Stargard an.

Nachdem man mit dem Versuch scheiterte, sich mit einem deutschen Presseausweis vor den horrenden Stargader Eintrittspreisen von knapp 4€ zu drücken, landeten die Freidreher schließlich geschlossen an der Kasse bei einer sympathischen Verkäuferin, die allerdings weniger als kein Wort Deutsch oder Englisch sprach. Mit Händen und Füßen gelangte man an die personalisierten Kassenbons, die zugleich als Eintrittskarte fungierten.

Nach Eintritt ging es für die Sportbanausen allerdings nicht zuerst zum Spielfeld, wo mittlerweile die 30. Minute lief, sondern erst einmal an den Merch-Stand. Die nette Verkäuferin freute sich über erneut 4€ pro Kopf, während sich die Reisegruppe glücklich die Jubiläumsshirts des polnischen Drittligisten in die Taschen quetschte.


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Bei mehr oder weniger ergiebigem Regen wurde der Rest der ersten Halbzeit zunächst unter einem Baum geschaut. Dabei gingen die Hausherren kurz vor der Pause sogar mit 1:0 in Führung. Daraufhin verließen 99% der Gästefans aus Rakow in der Halbzeitpause den Gästeblock um nicht zu spät zu einem vorher vereinbarten Waldmatch mit dem erlebnisorientierten Anhang von Zaglebie Lubin zu erscheinen. Nur eine kleine Delegation aus drei Rakowern blieb im Block und sah ihre Mannschaft im zweiten Durchgang sehenswert zurückkommen. Am Ende siegten die Gäste mit 2:1.

Die Freidreher plagten sich da allerdings bereits mit Bauchschmerzen herum. Zum einen, weil die Stadionwurst fettriefend für eine überbordende Magensäureproduktion sorgte, zum anderen, weil das am Ground getroffene hallesche Groundhopper-Pärchen für den Lacher des Tages sorgte:

Er: Mhm, ich glaub‘, ich ess‘ noch ne Wurst.
Sie: Och nee! Dann musst du auf dem Rückweg wieder kacken.

So verließen die Freidreher das Stadion mit Lachfalten und ließen schlussendlich nur die leere Pfeffiflasche in Stargard zurück.
Text: freidrehen.org


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